A-wurf

 
 

Unsere Hündin Mila hat ihre Zuchtzulassung am 07.11.2017 erhalten.

 

Mila ist eine Hundedame mit eigenem Willen.

Sie hat ihre Läufigkeit um fünf Wochen vorgezogen und damit viele Pläne durcheinander gewirbelt.Aus dem Urlaub sind wir direkt zu Douglas of Granny's Rose gefahren.

Ob wir uns auf Welpen freuen können wissen wir in vier Wochen.

 

 

 

9. April     Trächtig oder scheinträchtig?

 

Um diese Frage sicher zu beantworten ist es noch zu früh. Nach jeder ihrer vergangenen Läufigkeiten war Mila scheinträchtig. Auch diesmal zieht sie alle Register. Sie ist noch ruhiger im Haus als gewöhnlich und schläft viel. Zum Spaziergang lässt sie sich zweimal bitten. Gestreichelt werden möchte sie rund um die Uhr. Das alles kennen wir und beachten es nicht weiter. Nach neun Wochen war der Spuk jedes Mal vorbei und Mila war wieder die alte.

 

Eine Sache aber ist neu: ihr Lieblingsraum ist jetzt die Küche. Von ihrem Korb aus hat sie Kühlschrank und Herd gut im Blick. Gefühlt hat sie Hunger für fünf. Noch aber bleibt die Futtermenge gleich.

 

 

23. April. Trächtig!


Mila wusste es schon lange, sie war ruhiger, sie war liebebedürftiger und sie war hungriger.
Die Hunde unserer Freunde scheinen es auch gewusst zu haben, sie behandeln Mila seit einiger Zeit mit mehr Respekt. Auch wir haben es geahnt, und der Ultraschall hat es bestätigt:

Ende Mai kommt unser A-Wurf. Wir freuen uns sehr!


Mila geht gern zum Tierarzt, bei der Untersuchung war sie ganz entspannt und wir konnten kleine Herzen schlagen sehen. Zur Belohnung gab es für Mila ein Stück Rindereuter, ihr Appetit ist nach wie vor gut und zu ihrer Freude werden die täglichen Portionen nun etwas größer.
Ab heute beginnen die Vorbereitungen für das Welpenzimmer.

 

 

14. Mai   Zwei Wochen noch


Die Trächtigkeit nähert sich dem Ende und das ist ganz in Milas Sinn. Wie gern würde sie über die Wiesen und durch den Wald rennen, aber der Welpenbauch lässt das nicht mehr zu. Die Wärme macht ihr auch zu schaffen. Deshalb sind die Spaziergänge auf den frühen Morgen und den späten Abend verlegt. Zwischendurch gibt es nur kurze Runden um den Block.
Die restliche Zeit des Tages nutzt Mila zum Schlafen. Das macht sie überall und am liebsten in unserer Nähe. Die Wurfkiste allerdings würdigt sie keines Blickes. Wo sie gelegen hat, erkennt man an den weißen Haaren auf dem Boden. Das Fell am Bauch beginnt auszufallen.
Mila kuschelt sehr gern. Sie liebt es, am Bauch gekrault zu werden. Seit diesem Wochenende kann man dabei manchmal leichte Welpenbewegungen spüren. Ein Grund mehr, mit ihr zu schmusen!

 

21. Mai.   Abwarten und Eis essen


Die letzte Woche hat begonnen und wenn es nach Mila gehen würde, wäre sie morgen schon beendet. Es passt ihr gar nicht, dass ihre Freunde Abenteuer erleben, indem sie durch Gebüsche streifen und an Kaninchenbauten schnüffeln, über die Wiesen toben oder in den See springen. Auf das Schwimmen kann Mila gut verzichten, aber angeleint die Wege entlang zu schleichen ist langweilig. Zum Glück gibt es eine Eisdiele in der Nähe. Da gibt es Eis für die Menschen und eine Waffel für MIla.
Mila ist anhänglicher geworden. Allein bleiben möchte sie nicht mehr. Auf die Frage „Bleibst du hier oder möchtest du mit?“ erhebt sie sich sofort und trottet zur Tür. Dann drehen wir eine kurze Runde. Zurückgekehrt frisst Mila eine Kleinigkeit, legt sich in die Sonne und schläft. Das Leben kann so einfach sein.

 

26. Mai     Sieben auf einen Streich


Mila wollte nicht länger warten.


Am Mittwoch Vormittag brachte sie unseren A-Wurf zur Welt. Seitdem halten uns vier kleine Hündinnen und drei kleine Rüden Tag und Nacht auf Trab. Aber der Anblick der süßen Hundebabys lässt uns schlaflose Nächte und unterbrochene Mahlzeiten sofort vergessen.


Wir sind so glücklich!

 

 

01.    JuNi  Mila und die sieben Zwerge

Heute ist der zehnte Tag und alle Welpen haben ihr Gewicht verdoppelt. Man kann ihnen beim Wachsen förmlich zusehen. Sehr amüsant sind ihre Versuche sich auf die Beine zu stellen.
Mila ist eine fürsorgliche Mutter. Wenn die sieben Zwerge nach einer Mahlzeit selig schlummern, genießt sie ihre Spaziergänge mit uns, wird auf dem Rückweg aber deutlich schneller.
Wir freuen uns auf die nächste Zeit und sind gespannt welcher Welpe als erster die Augen öffnet.

 

12. Juni   Besser als Kino

Es krabbelt, bellt und knurrt in der Wurfkiste.

Alle Welpen haben ihre Augen geöffnet und stehen sicher auf ihren vier Pfoten. Sie haben ihre erste Tatar-Mahlzeit verschlungen und entdecken die Freude am Spielen.


Eine kleine Hündin sieht ihrer Mutter zum Verwechseln ähnlich und wird daher von uns liebevoll „Klon“ genannt. Sie ist unsere kleine Streberin und in allem die Erste. Sie hatte als erste ihre Augen geöffnet, machte die ersten sicheren Schritte in der Wurfkiste und versucht jetzt schon bei uns auf den Schoß zu klettern. Nur bei der Gewichtsentwicklung hält sie sich zurück, da liegen ihre Brüder weit vorn.

 

24. Juni Der erste Umzug


Alle sieben Zwerge stehen inzwischen sicher auf ihren Pfoten. Der erste Auslauf rund um die Wurfkiste wurde schnell zu klein. Also zogen die Sieben um ins Wohnzimmer mit Zugang zur Terrasse. Den neuen größeren Auslauf haben die Kleinen sofort unsicher gemacht. Jeden Tag freuen sie sich über wechselnde Spielzeuge. Nach nur einer Woche wird es schon wieder eng, also dürfen sie bald nach draussen. Wer traut sich wohl als erstes hinaus in die große Welt?


Unser erstgeborener Rüde ist so braun wie seine Mutter und genauso verschmust und anhänglich. Wir nennen ihn Schoko. Sein Lieblingsplatz ist ganz nah bei uns. Ob auf den Beinen oder im Arm, kuscheln tut er am allerliebsten.

 

27. Juni   Morgens um sieben


steht die Bande an der Terrassentür und fordert lautstark, nach draußen zu dürfen. Ein Rüde, von uns wegen seiner Zeichnung „Teufel“ genannt, war der erste. Er ist der mutigste der drei Rüden, aber genauso verschmust wie seine Brüder.
Minuten später waren alle Welpen auf der Terrasse. Inzwischen spielen sie drinnen wie draußen und auch der Hubschrauber, der über`s Haus fliegt, lässt sie nicht innehalten. Es wird Zeit für den Auslauf im Garten.

 

2.Juli   Morgens um fünf


oder auch eine Stunde später beginnt für die Welpen der Tag. Einer nach dem anderen wird langsam wach, reckt sich und verlässt gemächlich die Wurfkiste.
Heute Morgen um fünf hallte lautes Geschrei durch das Haus. Ein Rüde hatte den Rand der Wurfkiste genutzt, um über den Zaun des Auslaufes zu klettern. Nun forderte er lautstark, wieder eingelassen zu werden. Auf der anderen Seite des Zauns unterstützten ihn seine Wurfgeschwister in allen Tonlagen. Wieder vereint kehrte Ruhe ein, bis Mila im Raum erschien. Nun erklang der Ruf nach Frühstück!


Unsere kleinste Hündin war munter dabei. Sie wog bei der Geburt nur 111 Gramm und hat als erste ihr Gewicht verdoppelt, verdreifacht und vervierfacht. Noch hat sie ihre Schwestern aber nicht eingeholt. Sie ist etwas vorsichtiger als der Rest, weiss sich aber durchzusetzen beim Kampf um die besten Zitzen und im Spiel mit ihren Geschwistern.


Normalerweise dürfen die zukünftigen Familien den Namen ihres Hundes aussuchen, aber diese Hündin hat schon einen Namen. Nach einem neugeborenen Familienmitglied, das auch etwas zu früh und sehr klein und leicht zur Welt kam, haben wir sie Alexa genannt.

 

 

3. Juli

 

Platz zum Toben


Nachdem die sieben Zwerge ausgeschlafen und gefrühstückt haben, geht es nun seit einigen Tagen in den Garten. Die ersten Schritte waren noch vorsichtig, aber nun können sie es gar nicht erwarten und nutzen den Platz zum Rennen und Spielen.


Eine Wasserstelle dient ihnen bei den heißen Temperaturen zum Trinken und Abkühlen.
Einer Hündin, unserer Birdy, gefällt diese besonders gut. Sie war die erste, die sich hinein traute, und ist bis jetzt die einzige, die so viel Spaß im Wasser hatte, dass nur ihr Kopf trocken blieb. Sie ist unser kleiner Wirbelwind und bringt sie uns jeden Tag mit ihren lustigen, spontanen Einfällen zum Lachen.

 

 

11. Juli   Die Welt ist groß


und unsere Welpen lernen sie nun Stück für Stück kennen. Ausflüge in den Wald, Erkundungen des Aaseeufers, Autofahrten, Besuch einer Zoohandlung, an allem haben sie große Freude und sind mit viel Energie und Abenteuerlust dabei.
Mit Mut, Ausdauer und in aller Ruhe erkundet unser Fleck seine Umgebung. Er klettert auf den Steinen am Aaseeufer herum und findet die besten Äste im Wald. Über Besuch freut er sich genauso wie seine Geschwister, begrüßt jeden freudig und lässt sich den Bauch kraulen.
Das Leben könnte für alle Welpen so schön sein, wenn nur die Übungsspaziergänge mit Geschirr und Leine nicht wären!

 

 

20. Juli Aufregende Zeiten


Aufregende Tage liegen hinter unseren sieben Zwergen und noch aufregendere Zeiten werden schon bald folgen.


Wir waren beim Tierarzt. Nach dem alle begrüßt, gekuschelt und untersucht worden sind, wäre die Rasselbande am liebsten wieder gegangen. Doch nun wurden sie gechipt und geimpft. Mila war dabei entspannt, ließ aber keinen ihrer Welpen aus dem Blick.

Immer den Überblick hat auch unsere Blitza. Sie sitzt am liebsten oben auf einer Transportbox, schaut den spielenden Geschwistern zu oder döst vor sich hin.
Von dort oben kann sie am besten sehen, wo das spannendste Spiel im Gange ist, und ist mit einem Sprung mittendrin.
Ein paar Tage später folgte dann unsere Wurfabnahme. Wieder wurden die Welpen von allen Seiten untersucht und angefasst und freuten sich sehr über den Besuch unserer Zuchtwartin und ihres Helfers.


Jeder Besuch, ob fremd oder bekannt, ist bei unserer Rasselbande sehr beliebt. Genau wie ihre Mutter Mila freuen sie sich über jeden Gast.
Bald machen sich unsere sieben Zwerge auf den Weg zu ihren neuen Familien. W sind gespannt, wie sie sich entwickeln und freuen uns auf viele gemeinsame Spaziergänge und Treffen.
 

2019

17. April Ein Kooiker kommt selten allein


Anfang März wurde unser Haus und Garten wieder von vielen wunderbaren, aufgeweckten Kooikern erobert. Wir hatten unseren A-Wurf zu einem Treffen eingeladen und trotz typischen Münsteraner Regenwetters waren all unsere sieben Zwerge mit ihren Familien gekommen.

Bei Regen und Wind machten wir zu Beginn einen Spaziergang durch Wald und Feld, woran die Hunde deutlich mehr Freude hatten als die Menschen.

Es war schön zu sehen, wie gut die Welpen und ihre Familien zu einem Team zusammen gewachsen sind. Die Zeit und Mühe, die wir in die Auswahl der richtigen Familien für jeden Welpen gesteckt haben, hat sich gelohnt. Kleinere Probleme gibt es hier und da, aber Hundeerziehung hört nie auf.

Die Hunde scheinen noch die Eigenschaften zu haben, die sie schon als Welpen zeigten, der eine vorsichtiger und ruhiger, die andere ungestümer und mutiger. 

Spannend ist es die weitere Entwicklung zu beobachten und wir freuen uns schon, alle bei einem weiteren Treffen wiederzusehen.


Ende März stand dann der Kooikerspaziergang der BZG West am Flugplatz in Hünxe an. Kühl war es an diesem Morgen, aber trocken, es herrschte also ideales Kooikerwanderwetter. 

Die geplante Strecke durch Wald und Felder war perfekt für die große Gruppe.

Es ist immer wieder toll zu sehen, wieviel Spaß die Hunde an diesen Spaziergängen haben, wie problemlos sie ohne Leine in einer so großen Hundegruppe laufen und sich dabei immer an ihren Besitzern orientieren. Völlig entspannt und unbeeindruckt waren die Hunde auch von den vielen Flugzeugen, die über unsere Köpfe hinweg flogen. Besonders gefreut haben wir uns, dass zwei Welpen aus unserem A-Wurf dabei waren.


Für uns hätte die Runde noch länger dauern können, aber so freuten wir uns schon auf das folgende Wochenende in Alsfeld, an dem die Mitgliederversammlung und ein Seminar über Mehrhundehaltung stattfand.

Gespräche mit anderen Züchtern sind immer wieder spannend und lehrreich. Mila verschlief den  Austausch im Hinblick auf die Zukunft der Kooikerzucht und das Seminar  über neue Denkweisen zum Zusammenleben im Rudel unter dem Tisch. Beim Toben und Rennen mit den anderen Kooikern in den Pausen lief sie zu Höchstform auf. Insgesamt war es ein gelungenes Wochenende für Mensch und Hund.