WüRFE

 
 

2019 März

Ein Kooiker kommt selten allein


Anfang März wurde unser Haus und Garten wieder von vielen wunderbaren, aufgeweckten Kooikern erobert. Wir hatten unseren A-Wurf zu einem Treffen eingeladen und trotz typischen münsteraner Regenwetters waren all unsere sieben Zwerge mit ihren Familien gekommen.

Bei Regen und Wind machten wir zu Beginn einen Spaziergang durch Wald und Feld, woran die Hunde deutlich mehr Freude hatten als die Menschen.

Es war schön zu sehen, wie gut die Welpen und ihre Familien zu einem Team zusammen gewachsen sind. Die Zeit und Mühe, die wir in die Auswahl der richtigen Familien für jeden Welpen gesteckt haben, hat sich gelohnt. Kleinere Probleme gibt es hier und da, aber Hundeerziehung hört nie auf.

Die Hunde scheinen noch die Eigenschaften zu haben, die sie schon als Welpen zeigten, der eine vorsichtiger und ruhiger, die andere ungestümer und mutiger. 

Spannend ist es die weitere Entwicklung zu beobachten und wir freuen uns schon, alle bei einem weiteren Treffen wiederzusehen.


Ende März stand dann der Kooikerspaziergang der BZG West am Flugplatz in Hünxe an. Kühl war es an diesem Morgen, aber trocken, es herrschte also ideales Kooikerwanderwetter. 

Die geplante Strecke durch Wald und Felder war perfekt für die große Gruppe.

Es ist immer wieder toll zu sehen, wieviel Spaß die Hunde an diesen Spaziergängen haben, wie problemlos sie ohne Leine in einer so großen Hundegruppe laufen und sich dabei immer an ihren Besitzern orientieren. Völlig entspannt und unbeeindruckt waren die Hunde auch von den vielen Flugzeugen, die über unsere Köpfe hinweg flogen. Besonders gefreut haben wir uns, dass zwei Welpen aus unserem A-Wurf dabei waren.


Für uns hätte die Runde noch länger dauern können, aber so freuten wir uns schon auf das folgende Wochenende in Alsfeld, an dem die Mitgliederversammlung und ein Seminar über Mehrhundehaltung stattfand.

Gespräche mit anderen Züchtern sind immer wieder spannend und lehrreich. Mila verschlief den  Austausch im Hinblick auf die Zukunft der Kooikerzucht und das Seminar  über neue Denkweisen zum Zusammenleben im Rudel unter dem Tisch. Beim Toben und Rennen mit den anderen Kooikern in den Pausen lief sie zu Höchstform auf. Insgesamt war es ein gelungenes Wochenende für Mensch und Hund.

mai 2019

Über den Dächern von Wien


Hundezucht kann ganz schön aufregend sein.
Für Ende April hatten wir Milas Läufigkeit erwartet und sie deshalb nicht zur Ausstellung in Bramsche angemeldet. Doch Mila entschied anders. Am Samstag fuhren wir nach Bramsche, Mila sah ganz entspannt ihrer Schwester Abby und ihrem Sohn Milo beim Laufen im Ring zu, und am Montag war sie läufig.
Knapp 2 Wochen später haben wir unsere Sachen gepackt und sind 1000 Kilometer nach Wien gefahren, um Xavo von Mystery Garden, genannt Xandro, zu treffen. Mila und Xandro verstanden sich vom ersten Augenblick an sehr gut. Kein Wunder, denn Xandro ist ein charmanter, freundlicher und aufgeweckter Rüde. Zusammen verbrachten die beiden ein Wochenende in der Steiermark und am Sonntag Abend war über den Dächern von Wien der perfekte Zeitpunkt gekommen.

Juni 2019

 

Der Ultraschall hat bestätigt, was wir schon geahnt haben. Mila ist trächtig. 

Wir freuen uns sehr. 

 

Mila geht es gut, sie fühlt sich rundum wohl. Sie hat schon etwas zugenommen, doch noch stört der Bauch nicht beim Rennen und Toben. Schwangerschaftsübelkeit hat sie nicht und Futtermäkeligkeit beschränkt sich darauf, dass sie mal das Gemüse, mal die Innereien, mal den Hüttenkäse liegen lässt. 

 Mitte Juni läuft Milas Sohn Athos auf einer Ausstellung. Während wir noch überlegen, ob wir mit Mila oder ohne sie nach Meisdorf fahren und die Vor und Nachteile diskutieren, hat Mila sich schon entschieden: Ausflüge machen Spaß und natürlich fährt sie mit!

Die Autofahrt verschläft sie wie immer, aber bei jedem Halt ist sie sofort hellwach, es könnte ja etwas zu essen geben. 

Wir machen einen Spaziergang durch Quedlinburg, sehen den anderen Kooikern im Ring zu, machen eine lange Pause auf der Rückfahrt und sind zur gewohnten Mila-Abendrunde zurück. 

Ein gelungener Tag für alle!

 

 

Juli 2019

 

Die letzten Wochen der Trächtigkeit haben begonnen und Mila zählt wahrscheinlich schon die Tage.

 

Sommer ist toll, man kann in der Sonne liegen und den Tag verschlafen. 

Spaziergänge mit Babybauch in der Sonne sind beschwerlich. Mila möchte ihre gewohnten Runden drehen, allerdings nur sehr früh am Morgen oder sehr spät am Abend. Solange die Sonne hoch am Himmel steht, lässt sie sich nur zu einer Runde zur Eisdiele überreden. 

 

Wir haben das Welpenzimmer vorbereitet und die Wurfkiste aufgestellt. Doch wie im letzten Jahr zeigt Mila dafür kein Interesse. Lieber liegt sie in der Küche, nahe bei uns und dem Kühlschrank. 

Mila kuschelt sehr gern, sie liebt es, am Bauch gekrault zu werden. Jetzt kann man dabei manchmal leichte Welpenbewegungen spüren. Ein Grund mehr mit ihr zu schmusen.

Am 16. Juli hat Mila unseren B-Wurf zur Welt gebracht.


Wie beim A-Wurf wollte sie nicht länger warten und wählte für die Geburt den 58. Tag. Nach einer relativ ruhigen Nacht beendete Mila nach 100 Metern ihren Morgenspaziergang, legte sich in die Wurfkiste, die sie bis dahin keines Blickes gewürdigt hatte, und kurz darauf war der erste Welpe geboren. Zweieinhalb Stunden später lagen acht kleine Schokozwerge in der Wurfkiste. Die fünf Rüden und drei Hündinnen sehen ganz aus wie Mama und/oder Papa.
Schon um ihren ersten Wurf hatte Mila sich rührend gekümmert. Jetzt merken wir deutlich, dass sie Routine hat: sie ist entspannter, genießt ihre Spaziergänge mit uns. Zurück im Haus führt der erste Gang zur Wurfkiste. Gelassen lässt sie die Welpen trinken und putzt sie anschließend hingebungsvoll.
Noch schlafen wir unruhig, aber der Blick in die Wurfkiste lässt uns Schlafmangel vergessen. Es geschieht nicht viel: die Welpen verbringen die Tage und Nächte mit Trinken und Schlafen. Wir genießen die Ruhe, denn schon in der nächsten Woche wird sich das ändern.

Endlich kommt Bewegung in die Wurfkiste. Es wird gerobbt und gerollt, und die ersten tapsigen Gehversuche werden auf dem weichen Boden unternommen. Wenn jedoch Mila in der Wurfkiste erscheint und ihre Welpen ruft, bricht großer Tumult um die besten Zitzen aus.
Einer unserer kleinsten Rüden, von uns Nori genannt, ist immer vorne mit dabei. Er war der erste, der die Augen öffnete und auch der erste, der die ersten vorsichtigen Schritte aus der Wurfkiste wagte. Meist ist er auch der erste, der aus dem Schlaf erwacht. Wenn er seine Geschwister dann noch nicht zum Spiel ermuntern kann, kommt er zu uns und lässt sich den Bauch kraulen.
Als zweiter traute sich Barney hinaus. Schon in der Wurfkiste drehte er robbend seine Runden. Mit viel Neugier und Energie erkundet er nun den Auslauf. Dabei hat er die Welt hinter den Auslaufzäunen schon im Blick. Kaum aber sitzt einer von uns auf dem Boden, klettert er auf unsere Beine und genießt die Streicheleinheiten.

Kaum ist die Wurfkiste geöffnet und der Auslauf erkundet, gibt es ein neues Abenteuer: die ersten festen Mahlzeiten.
Die erste Tartarkugel wurde vorsichtig probiert, die zweite schon schneller gefressen, die dritte sehnsüchtig erwartet. Der Milchbrei allerdings könnte, wenn es nach den Welpen ginge, von der Speisekarte wieder gestrichen werden.
Beim Essen zeigen sich deutliche Unterschiede, es gibt die Genießer und die Schlinger.
Zu den Schnell-Essern gehören zwei unserer Mädels. Bluna, unsere Erstgeborene, ist zarter als ihre Geschwister. Immer noch sucht sie zum Schlafen die Nähe und Wärme der anderen. Ihre Zartheit gleicht sie durch Wendigkeit und Zielstrebigkeit aus, den Kampf mit ihren Brüdern um eine gute Zitze gewinnt sie meist.
Auch Bellina, unserer Hündin, die als letztes auf die Welt kam, kann es beim Essen nicht schnell genug gehen. Nach kurzer Zeit ist die Fleischkugel inhaliert und es dürfte direkt ein Nachschlag sein. Auch sonst ist sie sehr agil und beim Spielen und Toben vorne mit dabei. Lautstark springt sie durch das Gehege und sucht Kuschel- und Spielmöglichkeiten.

AUGUST 2019

Endlich kommt Bewegung in die Wurfkiste. Es wird gerobbt und gerollt, und die ersten tapsigen Gehversuche werden auf dem weichen Boden unternommen. Wenn jedoch Mila in der Wurfkiste erscheint und ihre Welpen ruft, bricht großer Tumult um die besten Zitzen aus. 

Einer unserer kleinsten Rüden, von uns Nori genannt, ist immer vorne mit dabei. Er war der erste, der die Augen öffnete und auch der erste, der die ersten vorsichtigen Schritte aus der Wurfkiste wagte. Meist ist er auch der erste, der aus dem Schlaf erwacht. Wenn er seine Geschwister dann noch nicht zum Spiel ermuntern kann, kommt er zu uns und lässt sich den Bauch kraulen.

Als zweiter traute sich Barney hinaus. Schon in der Wurfkiste drehte er robbend seine Runden. Mit viel Neugier und Energie erkundet er nun den Auslauf. Dabei hat er die Welt hinter den Auslaufzäunen schon im Blick. Kaum aber sitzt einer von uns auf dem Boden, klettert er auf unsere Beine und genießt die Streicheleinheiten.

Kaum ist die Wurfkiste geöffnet und der Auslauf erkundet, gibt es ein neues Abenteuer: die ersten festen Mahlzeiten. 

Die erste Tartarkugel wurde vorsichtig probiert, die zweite schon schneller gefressen, die dritte sehnsüchtig erwartet. Der Milchbrei allerdings könnte, wenn es nach den Welpen ginge, von der Speisekarte wieder gestrichen werden.

Beim Essen zeigen sich deutliche Unterschiede, es gibt die Genießer und die Schlinger.

Zu den Schnell-Essern gehören zwei unserer Mädels. Bluna, unsere Erstgeborene, ist zarter als ihre Geschwister. Immer noch sucht sie zum Schlafen die Nähe und Wärme der anderen. Ihre Zartheit gleicht sie durch Wendigkeit und Zielstrebigkeit aus, den Kampf mit ihren Brüdern um eine gute Zitze gewinnt sie meist.

Auch Bellina, unserer Hündin, die als letztes auf die Welt kam, kann es beim Essen nicht schnell genug gehen. Nach kurzer Zeit ist die Fleischkugel inhaliert und es dürfte direkt ein Nachschlag sein. Auch sonst ist sie sehr agil und beim Spielen und Toben vorne mit dabei. Lautstark springt sie durch das Gehege und sucht Kuschel- und Spielmöglichkeiten. 

Über den größeren Auslauf haben sich alle Schokozwerge sehr gefreut, endlich mehr Platz zum Spielen und Toben. 

Unser Bond, der als siebtes auf die Welt gekommen ist, freut sich, dass er sich endlich auspowern kann. Mit viel Freude fordert er seine Geschwister auf, mit ihm zu toben und zu rennen, und alle machen mit. 

Auf der Terrasse ist auch MiniBlee mit viel Elan dabei. Im Haus bisher eher ruhiger und kuscheliger, dreht sie draußen auf und zeigt, dass sie genau so schnell wie ihre Brüder und Schwestern ist. 

Das Wetter passt und daher dürfen die Zwerge endlich in den Garten. Hier gibt es viele neue Versteck- und Spielmöglichkeiten.

Unser Herr Bert ist immer irgendwo zwischen den Pflanzen zu finden und würde uns am liebsten beim Gärtnern helfen. Noch mehr Spaß hat er beim Spielen mit seinem besten Freund und Bruder Barney. Die beiden zerren gemeinsam an Kordeln und Stöcken, rennen umher und sonnen sich entspannt auf dem Rasen. 

Das Wasserbecken erweckte zuerst das Interesse unseres Brunos. Nach kurzer Zeit lag er bereits komplett im Wasser und jetzt freut er sich, dass ein neuer kleiner Teich endlich angelegt ist. 

Sein neuer Lieblingsplatz ist der kleine Sandbereich direkt mit Blick aufs Wasser. Ein richtiger Urlaubskooiker. 

Acht Kooiker brauchen auch drinnen Platz und daher wurde der Auslauf kurzer Hand auf die Küche ausgedehnt. Keine Frage wo sich die Schokozwerge nun am liebsten aufhalten. 



September 2019

Heute war ein toller Tag. Papa hat uns besucht. Xandro (Xavo von Mystery Garden) hat sich mit seinen netten Besitzern auf den langen Weg aus Wien gemacht, um seinem ersten Nachwuchs einen Besuch abzustatten. Xandro war am Anfang etwas aufgeregt. So viele Welpen hatte er noch nie gesehen. Neugierig wurden alle beschnuppert und für gut befunden. Wir alle haben uns sehr über dieses Wochenende gefreut.


Heute waren wir beim Tierarzt, dort wurden unsere Welpen untersucht, geimpft und gechippt. Weil (fast) alle ganz tapfer waren, gab es als Belohnung einen Waldausflug. Aufregend sind jedes Mal die vielen neuen Gerüche und Untergründe. 

Auch unsere Zuchtwartin war zufrieden mit unseren Schokozwergen, alle sind munter, haben sich über den unbekannten Besuch gefreut und sich von allen Seiten begutachten lassen. Jetzt sind sie bereit für ihre neuen Familien. 

Bevor jedoch die ersten ausziehen, gab es noch zweimal Hundebesuch. Zwei Kooiker aus unserem A-Wurf kamen zu Besuch und zeigten den Zwergen wie schön und wild man spielen kann. Dabei waren sie sehr vorsichtig und auch Mila freute sich über die tollen Babysitter.